BAYERNLIGA NORD: FC 05 Schweinfurt II – DJK Gebenbach 1:1 (0:0). Marco Fritscher rettet FC-05-Reserve überraschenden Punkt.

||BAYERNLIGA NORD: FC 05 Schweinfurt II – DJK Gebenbach 1:1 (0:0). Marco Fritscher rettet FC-05-Reserve überraschenden Punkt.

BAYERNLIGA NORD: FC 05 Schweinfurt II – DJK Gebenbach 1:1 (0:0). Marco Fritscher rettet FC-05-Reserve überraschenden Punkt.

BAYERNLIGA NORD
Samstag, 14.04.2018, 16:00 Uhr
Willy – Sachs – Stadion Schweinfurt
80 Zuschauer
Spielnummer 253

FC 05 Schweinfurt II – DJK Gebenbach  1:1 (0:0)

Marco Fritscher rettet FC-05-Reserve überraschenden Punkt

Der Schweinfurter Max Hillenbrand (weißes Trikot) verliert dieses Kopfballduell gegen den Gebenbacher Julian Ceesay.

Die befürchtete Klatsche ist ausgeblieben, nach 90 Minuten trennten sich der FC 05 Schweinfurt II und die DJK Gebenbach mit 1:1. Dass die DJK am Mittwochabend noch mit 7:1 die Ansbacher nach Hause geschickt hatte, hatte bei FC-Coach Berthold Göbel leichtes Magengrummeln verursacht. Letztlich war die Befürchtung unbegründet, denn so gefährlich wie erwartet waren die Gebenbacher nun wirklich nicht.

Im Grunde genommen hätte Schweinfurt den Platz sogar als Sieger verlassen können. Nämlich dann, wenn Marco Fritscher, von der Ersten für den verhinderten Torjäger Tobias Fleischer geholt, und auch Max Hillenbrand ihre Sololäufe auch erfolgreich hätten abschließen können. Drei-, viermal waren die beiden allein vor DJK-Keeper Michael Nitzbon aufgetaucht, aber sie brachten den Ball nicht an Nitzbon vorbei in dessen Tor.
Auf der Gegenseite zeigte sich der Gebenbacher Sturm nicht gerade von seiner besten Seite. „Dafür standen wir hinten zu gut, und auch das Mittelfeld lief richtig rund“, sagt FC-Coach Berthold Göbel. Und so verloren die Schweinfurter schnell den Respekt vor dem vermeintlich übermächtigen Gegner und spielten munter drauflos. Immer wieder waren gute Kombinationen zu sehen, die sich im Endeffekt mangels Verwertung als brotlose Kunst erwiesen.

In der an Höhepunkten armen zweiten Halbzeit sind drei Aktionen hervorzuheben. Da wäre zum einen das 1:0 für die DJK, per Handelfmeter von Dominik Haller erzielt. Vorausgegangen war ein Freistoß für die DJK 20 Meter vor dem Strafraum, und in der Mauer bekam Marco Fritscher den Ball an die Hand. Dafür gab es Gelb und den Handelfmeter, bei dem Haller FC-Torhüter Christoph Saballus verlud (47.). Zum zweiten hätten wir den Ausgleichstreffer durch Fritscher, zwei Minuten vor Feierabend, quasi aus dem Nichts heraus. Denn bis dahin boten beide Teams, was Torgelegenheiten anging, fußballerische Magerkost. Bis auf eben dieses Tor, für das Fritscher in Arjen-Robben-Manier zwar nicht von rechts, sondern von links am Strafraum entlang lief, bis ihm die Gegner die für ihn optimale Schussbahn boten (87.). Der Ball schlug flach links unten ein. Für ein Aufbäumen der DJK war es da schon zu spät. Und zum dritten wäre da die Rote Karte für FC-Verteidiger Steffen Schmidt, weil er einige unschöne Dinge in Richtung Schiedsrichter geäußert hatte. „Nach hinten raus bin ich mit diesem Punkt zufrieden“, sagt Göbel.

Am Mittwoch kommt es dann zum mehrmals verschobenen Rückspiel des FC 05 beim TSV Aubstadt, dessen Kader mit vielen ehemaligen Nullfünfern gespickt ist. Das Hinspiel (1:0 für den TSV) hatte sich nach Schlusspfiff zu einem Familientreffen entwickelt.

Tore: 0:1 Dominik Haller (47., Handelfmeter), 1:1 Marco Fritscher (87.).

Schweinfurt: Saballus – Ruft, Behr, Schmidt – Heusinger (74. Weismantel), Volkmuth, Thomann, Heinze – F. Feidel (68. J. Feidel), Fritscher, Hillenbrand (78. Almagrahi).

Schiedsrichter: Philipp Ettenreich (Zusamaltheim).
Zuschauer: 80.

Rot: Steffen Schmidt (Schweinfurt, 88., Schiedsrichterbeleidigung).


Quelle: mainpost.de

Foto: Guido Chuleck

(Presse-Vorbericht:)
Göbel fühlt sich wie in der B-Klasse.

Für die Reserve des FC 05 Schweinfurt II (16./22 Punkte) bleibt die Lage bedenklich. Trotz guter Torgelegenheiten war die Elf von Trainer Berthold Göbel am Mittwoch mit leeren Händen vom Nachholspiel aus Ammerthal zurückgekehrt. „Da hat der Torjäger gefehlt“, sagt Göbel. Und der Torjäger, sprich Tobias Fleischer, wird auch im Spiel gegen die DJK Gebenbach (5./51) studienbedingt nicht dabei sein. Fehlen wird auch Christopher Lehmann, weil er noch krank ist. Michael Schlicht kann ebenfalls nicht auflaufen. Die gute Nachricht: Abwehrchef Marcel Ruft wird wieder seine Fußballschuhe schnüren. Dafür muss „Rufti“ auf seinen Kollegen in der Innenverteidigung Mert Topuz verzichten.

Das waren aber noch nicht alle negativen Vorzeichen. Da die Erste des FC 05 am Freitagabend spielte und auch die Jugend am Wochenende in ihrer Liga unterwegs ist, dürfte sich Verstärkung für die U23 des FC 05 gegen null bewegen. Und Gebenbach hat am Mittwoch Ansbach mit 7:1 bezwungen. In Ammerthal hatte Jannik Feidel noch das Schweinfurter Tor gehütet, Christoph Saballus war als Option für den Angriff vorgesehen. „Jannik hat seine Sache ordentlich gemacht, aber für ihn wird wieder Saballus ins Tor gehen“, kündigt Göbel an. Insgesamt ähnelt die wöchentlich wechselnde Aufstellung eher einer Flickschusterei – „wie bei einer zweiten Mannschaft in der B-Klasse, irgendwer fehlt immer“, so Göbel.

Ungeachtet dessen kann er erneut eine schlagkräftige Mannschaft aufs Feld schicken – versehen mit dem Auftrag, so fehlerfrei wie nur irgendmöglich zu spielen. „In der Bayernliga werden Fehler sofort bestraft“, sagt er. Die Marschrichtung: hinten dicht stehen, vorne Chancen erspielen und sie nutzen – auch ohne Torjäger, „die sind in dieser Liga dünn gesät“.

 

Quelle (Vorbericht): mainpost.de

2018-04-23T11:54:24+00:00
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