FC 05 II gerät beim Letzten unter die Räder. SpVgg Bayern Hof – FC 05 Schweinfurt II 3:0 (1:0)

||FC 05 II gerät beim Letzten unter die Räder. SpVgg Bayern Hof – FC 05 Schweinfurt II 3:0 (1:0)

FC 05 II gerät beim Letzten unter die Räder. SpVgg Bayern Hof – FC 05 Schweinfurt II 3:0 (1:0)

Bayernliga Nord

Samstag, 30.09.2017, 14:00 Uhr
Stadion Grüne Au
Rasenplatz, 310 Zuschauer
Spielnummer 125

SpVgg Bayern Hof – FC 05 Schweinfurt II 3:0 (1:0)

FC 05 II gerät beim Letzten unter die Räder

Ein Mann. Ein einziger Mann machte den Unterschied. Tomas Petracek, Stürmer des Bayernliga-Schlusslichtes SpVgg Bayern Hof, war für die 0:3-Niederlage des FC 05 Schweinfurt II hauptverantwortlich. Petracek erzielte das erste Tor selbst, als Kopfballsieger gegen Marcel Ruft (34.). Petracek bereitete das 2:0 vor, indem er Ruft an der Außenlinie überlupfte und der freistehende Andreas Knoll den Ball reinwuchtete (67., Marcel Rufts Rettungsaktion missglückte). Und Petracek war der unfreiwillige Adressat eines Abstoßes von FC-Keeper Christoph Saballus, der aus 25 Metern Entfernung Petracek auf sich zukommen sah und den Ball passieren lassen musste (70.). „Wäre der nicht auf dem Platz gewesen, hätten wir wohl 0:0 gespielt“, so die Mutmaßung von FC-Coach Ulli Baumann. Und hätten seine jungen Stürmer ihre Bretter auch genutzt und nicht dreimal frei vor dem gegnerischen Keeper zu lange überlegt, wäre auch ein Sieg für den FC 05 II möglich gewesen.

So musste die Elf, die anfangs noch Glück hatte bei einigen missglückten Angriffsbemühungen der Hofer, auch noch 25 Minuten zu zehnt weiterspielen, weil Innenverteidiger Mert Topuz für sein zweites Foulspiel Gelb-Rot gesehen hatte. Aber auch da wäre mehr für Schweinfurt drin gewesen, allein die Elf spielte einfach zu umständlich. Oder die Spieler waren angeschlagen, wie Steffen Schmidt oder später auch Moritz Renninger, der aktuell mit Fieber das Bett hütet. Die Umständlichkeit in der Mannschaft lässt sich relativ gut erklären: Baumann muss Woche für Woche eine andere Startelf ins Rennen schicken. Unterstützung von oben ist auch nicht möglich gewesen. Die hätte Schweinfurt gerade im Sturm gut brauchen können. Tobias Fleischer fällt sechs Wochen lang aus, auf seiner Position spielt Jannik Feidel. Auf den Sechserposition spielen schon mal Vincent Waigand und Michael Schlicht, jetzt waren es Steffen Schmidt und Marcel Volkmuth, wobei Schmidt der routiniertere der beiden ist. Und gerade diejenigen, die sonst ein Spiel allein entscheiden, nämlich die Mittelfeldakteure Markus Thomann und Christopher Lehman, „waren in Hof fast Komplettausfälle“.

Somit kam eins zum anderen, zuvor eingeübte Abläufe kamen gar nicht erst zustande, „dann geht man eben als Verlierer vom Platz“. Hinzu kam, dass genau in einer Phase, in der Hof am wackeligsten war, Mert Topuz gegangen wurde, was eine taktische Umstellung mit sich gebracht hatte. Um die Spannung vor dem Spiel am Dienstag (13 Uhr) gegen Großbardorf oben zu halten, hat Baumann für Sonntag ein Extra-Training angeordnet. Sein Kader wird durch Verletzung und Krankheit nicht wirklich wachsen können.

Schweinfurt: Saballus (78. Sturm) – Heusinger, Ruft, Topuz, Heinze – Schmidt, Volkmuth (65. Renninger) – Behr, Thomann, Lehmann (70. Westerhausen) – J. Feidel. Schiedsrichter: Götz (Ettmannsdorf). Zuschauer: 310. Tore: 1:0 Petracek (34.), 2:0 Ruft (67./Eigentor), 3:0 Petracek (70.). Gelb-Rot: Topuz (65., Schweinfurt).

 

Quelle: Mainpost.de

2017-10-03T21:16:06+00:00
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