1. FC Schweinfurt 05 zum zweiten Mal in Folge Totopokal-Sieger

||1. FC Schweinfurt 05 zum zweiten Mal in Folge Totopokal-Sieger

1. FC Schweinfurt 05 zum zweiten Mal in Folge Totopokal-Sieger

Der 1. FC Schweinfurt 05 hat seinen Titel verteidigt und sich nach 2017 erneut den bayerischen Toto-Pokal gesichert: Das Team von Trainer Gerd Klaus setzte sich am Finaltag der Amateure vor 3200 Zuschauern im Hans-Walter-Wild-Stadion gegen Regionalliga-Mitkonkurrent SpVgg Oberfranken Bayreuth mit 3:1 (2:1) durch. Die Treffer für die Gäste aus der Kugellagerstadt erzielten Kevin Fery (8.) mit einem Traumtor aus rund 20 Metern sowie Florian Pieper (44.) und Adam Jabiri (74.). Ivan Knezevic hatte mit seinem Treffer nach knapp 20 Minuten für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich der Altstädter gesorgt.

Damit stehen die Grün-Weißen aus Unterfranken erneut in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokalwettbewerbs, der ihnen nicht nur Einnahmen von rund 120.000 Euro aus den Vermarktungserlösen garantiert, sondern auch ein Heimspiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten. Für den Sieg in Bayreuth gab’s von Lotto Bayern einen Siegerscheck über 5000 Euro und den Pokal aus der Hand von Michael Köllner.

Schweinfurt hatte die Partie in den Anfangsminuten aktiver gestaltet und ging nach einem Traumtor auch folgerichtig in Führung: Kevin Fery legte einen Sololauf hin und zimmerte die Kugel aus 20 Metern trocken in den rechten Torgiebel (9.). Bayreuth aber steckte den Nackenschlag rasch weg, übernahm das Kommando und belohnte sich mit dem Ausgleich: Ivan Knezevic wusste eine Flanke von SpVgg-Kapitän Kristian Böhnlein über die Torlinie zu schicken (19.). In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel ohne große Vorteile für einen der Finalisten. Schweinfurt setzte schließlich den Schlusspunkt einer unterhaltsamen ersten Hälfte: Florian Pieper traf kurz vor dem Seitentausch aus dem Gewühl heraus zur neuerlichen FC-05-Führung.

Nach Wiederanpfiff waren es erneut die Schnüdel, die die bessere Möglichkeit verbuchten: Adam Jabiri köpfte die Kugel allerdings aus acht Metern ans Aluminium (54.). Nur zwei Zeigerumdrehungen später waren es die Bayreuther Fans, die den Torschrei auf den Lippen hatten. Patrick Hobsch aber wurde im letzten Moment von FC-Keeper Alexander Eiban gestoppt. Letztlich war es Schweinfurts Goalgetter Adam Jabiri vorbehalten, den Sack zuzumachen: Nach einer Flanke des starken Fery war der Regionalliga-Torschützenkönig (28 Treffer) zur Stelle und nickte die Kugel aus fünf Metern zum 3:1-Endstand ein (74.).

Text: bfv.de

Foto: Michael Horling

 

2018-05-22T19:03:24+00:00
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