Schweinfurter Reserve ist nicht effektiv genug. FC 05 Schweinfurt II – TSV Großbardorf 1: 2 (0:1)

||Schweinfurter Reserve ist nicht effektiv genug. FC 05 Schweinfurt II – TSV Großbardorf 1: 2 (0:1)

Schweinfurter Reserve ist nicht effektiv genug. FC 05 Schweinfurt II – TSV Großbardorf 1: 2 (0:1)

Bayernliga Nord

Dienstag, 03.10.2017, 13:00 Uhr
Willy-Sachs Stadion Schweinfurt, Nebenplatz 9
Rasenplatz, 101 Zuschauer
Spielnummer 131

FC 05 Schweinfurt II – TSV Großbardorf 1: 2 (0:1)

Schweinfurter Reserve ist nicht effektiv genug

Es hat wieder nicht sollen sein, auch gegen den TSV Großbardorf geht der Aufsteiger FC 05 Schweinfurt II als Verlierer vom Platz. 1:2 hieß es am Ende von 80 eher unspektakulären und zehn spannenden Schlussminuten, in denen die Heimelf schon noch den Ausgleich hätte erzielen können. „Aber dafür sind wir zu ineffektiv, sowohl vorne als auch hinten“, so FC 05 II-Coach Ulli Baumann. Außerdem war er mit der Leistung des Schiedsrichters Manuel Steigerwald nicht so wirklich zufrieden. „Vorn gibt er uns einen fälligen Freistoß nicht, und hinten pfeift er einen Strafstoß, der keiner war.“ Tatsächlich war der Schweinfurter Marel Behr von Lennart Seufert und Maximilian Mosandl ein wenig in die Zange genommen worden, was der Unparteiische nicht als Foulspiel werten wollte. Der Gegenzug endete mit dem 0:2 durch einen diskussionswürdigen Foulelfmeter.

Doch verloren hat Schweinfurt nicht wegen des Schiedsrichters, sondern eben wegen jener Ineffektivität. Eine Unaufmerksamkeit der Abwehr reichte, um den Gästen die Führung zu bescheren. Shaban Rugovaj schob die Kugel von rechts flach herein, die halbe Schweinfurter Abwehr rutschte vorbei, das Bein von TSV-Stürmer Björn Schönwiesner war länger als alle andere und er schob am machtlosen Johannes Sturm vorbei zum 1:0 (14.).

Nach dem Seitenwechsel kam der FC 05 II zwar besser ins Spiel, blieb aber erfolglos. Dabei hätten die Schweinfurter durchaus von einem Patzer des TSV-Torhüters Marcel Wehr profitieren können, der einen Schuss von Markus Thomann nach vorn abklatschte, beinahe direkt auf den Schweinfurter Fabio Feidel. Der stand aber mit dem Rücken zum Tor, und als er sich gedreht hatte, hatte Wehr den Ball sicher. In der 77. Minute die Vorentscheidung: ein Großbardorfer und ein Schweinfurter verhakten sich im FC-Strafraum, es gab Elfmeter. „Das war nie und nimmer ein Strafstoß“, erregte sich Ulli Baumann. Maximilian Zang schickte Sturm in die falsche Ecke (77. ). Vom Anstoß weg drängte der FC auf den Anschluss, und dieses Mal machte Jannik Feidel alles richtig, als er die Kugel nach einem leichten Gedränge zum verdienten Anschlusstreffer über die Linie bugsierte (78.). Und nur kurz darauf köpfte Seufert einen Ball von der Linie, den zuvor FC-Kapitän Steffen Schmidt mit links aus der Drehung über Wehr gelupft hatte. Das wäre das 2:2 gewesen, denn vom TSV kam gerade in den letzten zehn Minuten nichts mehr.

„Alles ist gut, solange man gewinnt“, fasste Udo Eckert, Co-Trainer der Großbardorfer, die 90 Minuten zusammen. Es war, sagt er, das „erwartet schwere Spiel, die Schweinfurter haben es richtig gut gemacht“. Zudem kamen seine Spieler mit dem Kunstrasen in Schweinfurt nicht wirklich zurecht, weshalb sich auch die ein oder anderen Stockfehler erklären lassen. Nach dem Seitenwechsel, so Eckert weiter, „habe ich ein wenig umgestellt und dennoch kam es zu der einen oder anderen brenzligen Situation vor unserem Tor“. Und auch wenn die Heimelf mehr Chancen hatte, so sieht Eckert den Sieg dennoch als „verdient“ an.

Schweinfurt: Sturm – Heusinger (86. Saballus), Ruft, Topuz, Heinze – Volkmuth, Schmidt – Westerhausen (46. F. Feidel), Thomann, Lehmann (58. Behr) – J. Feidel. Schiedsrichter: Steigerwald (Gräfendorf). Zuschauer: 101. Tore: 0:1 Schönwiesner (14.), 0:2 Zang (77./Foulelfmeter), 1:2 J. Feidel (78.).

Quelle: Mainpost.de

Fotos: Thomas Westerhausen, FC 05

 

 

 

 

 

 

2017-10-03T21:13:05+00:00
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