5. Oktober 2025

Bittere Heimniederlage gegen den SC Verl

Es sollte auch gegen den SC Verl nicht klappen mit dem ersten Heimsieg in Liga 3. Bei der Rückkehr von Tobias Strobl an alte Wirkungsstätte nahm er mit seinem SCV in effektiver Marnier die drei Punkte mit. 

Victor Kleinhenz nahm nach der 1:5-Niederlage zwei Änderungen in der Startformation vor. Maximilian Weisbäcker kam zu seinem Drittliga-Debüt und Toni Stahl nahm zunächst auf der Bank Platz. Außerdem begann Lauris Bausenwein für Uche Obiogumu.

Die Hausherren begann forsch. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge und zuletzt 2:10-Tore aus den letzten beiden Spielen, starteten die Kleinhenz-Schützlinge mit viel Vorwärtsdrang. Geis, Tranziska und Celebi gaben die ersten drei Warnschüsse in Richtung Gästetor ab, während Besio auf der Gegenseite die erste Verler Torchance hatte (10.). Jakob Tranziska war es dann nach 39 Minuten, der den Bann brechen ließ für die Schnüdel und auf 1:0 stellen konnte. Nach einem langen Ball von Johannes Geis, brachte Lauris Bausenwein die Kugel mit etwas Glück nach innen. Jakob Tranziska war es dann mit einem platzierten Schuss ins lange Eck, der die Führung für die Schnüdel besorgen konnte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden die Gäste etwas druckvoller. Den ersten Hochkaräter verzeichnete aber Schweinfurt. Nach einem Freistoß von Kristian Böhnlein setzte der eingewechselte Sebastian Müller die Kugel per Kopf an den Innenpfosten, als Verl im Glück war. Mit einem Dreifachwechsel versuchte dann Tobias Strobl die Offensivbemühungen seiner Mannschaft zu intensivieren und wurde belohnt. In der 78. Minute fand eine Flanke von Kapitän Kijewski Joker Stark im Zentrum. Seine Ablage vollstreckte der ebenfalls eingewechselte Onuoha per Direktabnahme zum 1:1 in die Maschen (78.). Verl drückte auch in der anschließenden Phase des Spiels und wurden belohnt. Nach einer Kijewski-Flanke legte diesmal Arweiler ab und fand Stark. Ihm war es vorbehalten, den 1:2-Siegtreffer für Verl in der 88. Minute zu erzielen, als die Schweinfurter erneut kalt erwischt wurden. In der 91. Minute sah Lauris Bausenwein noch die gelb-rote Karte, die kaum ins Gewicht fiel. Im Anschluss hatte Schweinfurt dann noch Pech bei einem Lattenschuss vom eingewechselten Manuel Wintzheimer in der 94. Minute. Mehr sollte nicht passieren in der Riedel Bau Arena, als die nächste Niederlage für den FC05 besiegelt war.

FC Schweinfurt 05 – SC Verl 1:2 (1:0)
Schweinfurt: Weisbäcker – Trslic (46. Zeller), Meißner, Krätschmer, Celebi – Böhnlein (67. Piwernetz), Angleberger – Bausenwein, Geis (60. Müller), Endres (79. Wintzheimer) – Tranziska (79. Dellinger).
Verl: Schulze – Mhamdi, Ens, F. Otto, Kijewski – Waidner (66. Onuoha), Eze (46. Arweiler) – Gayret (90.+2 Lehmann), Taz (66. Stark) – Besio, Steczyk (66. Y. Otto).
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer. Zuschauer: 1969. Tore: 1:0 Jakob Tranziska (38.), 1:1 Chilohem Onuoha (78.), 1:2 Julian Stark (88.). Gelb-Rot: Lauris Bausenwein (Schweinfurt/90.+1).