17. März 2026

Deutliche Niederlage in Verl

Beim SC Verl war für unsere Mannschaft nichts zu holen. Zu viele eigene individuelle Fehler brachten unser Team bereits in der ersten Halbzeit auf die Verliererstraße, während Verl die eigenen Fehler knallhart bestrafte. Der Sieg für die Heimelf war souverän und nie gefährdet, wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet.

Im Vergleich zum vergangenen Spiel brachte Trainer Jermaine Jones mit Angleberger, Langhans, Dellinger, Celebi und Trslic fünf frische Kräfte im Vergleich zur Startelf gegen den SSV Ulm zu Beginn neu aufs Spielfeld.

Früh konnte Verl in Führung gehen. Direkt die erste Chance der Gastgeber führte zum 1:0 nach vier Minuten. Nach einem hohen Ballgewinn war Besio von der Schweinfurter Hintermannschaft nicht zu bremsen, schlug einen Haken und traf präzise zur frühen Führung (4.). Unsere Mannschaft spielte in der Folge nicht schlecht mit, wollten selbst das Spiel aktiv mitgestalten, doch für Gefahr sorgten fast ausschließlich die Gastgeber über schnelle Umschaltaktionen. Nach so einer ließ Waidner alleine vor Stahl das 2:0 liegen (13.). Im Anschluss zogen sich die Gastgeber etwas zurück, hatten aber das Spielgeschehen absolut unter Kontrolle. Viel musste Verl nicht machen, denn die Schnüdel brachten sich selbst mit eigenen individuellen Fehlern ins Hintertreffen. Wie in der 33. Minute, als Wörner einen zu kurzen Rückpass von Celebi abfing und dem einschussbereiten Taz den Weg bereitete. Nur sechs Zeigerumdrehungen später ein weiterer, vermeidbarer Gegentreffer für unser Team: Taz fing einen Rückpass ab – diesmal von Osawe – umkurvte Stahl und sorgte aus ganz spitzem Winkel für den 3:0-Halbzeitstand (39.).

Die Hausherren machten in der zweiten Halbzeit weiter, wo sie noch im ersten Abschnitt aufgehört hatten. Nicht mal sieben Minuten waren gespielt, da ertönte die Verler Tormusik erneut, weil Stahl einen Flachschuss nur nach vorne prallen ließ und Eze aus kurzer Distanz abstaubte (52.). Die Verler ließen das Geschehen dann recht entspannt ausklingen, machten nicht mehr als unbedingt notwendig. Aus dem Nichts hatte der eingewechselte Schnüdel Manuel Wintzheimer dann die beste FC-Chance zum Ehrentreffer, scheiterte mit seinem Volley aber an Schulze (78.). Nur eine Zeigerumdrehung später ließ Otto am zweiten Pfosten freistehend den fünften Treffer liegen. Außerdem kam er per Kopf nicht am stark reagierenden Stahl vorbei (87.). Viel mehr passierte danach nicht mehr.