Knappe Niederlage am Tivoli
Mit 1:0 unterlag unsere Mannschaft beim TSV Alemannia Aachen. Die Hausherren hatten einige gute Gelegenheiten, die allerdings ungenutzt blieben. Deshalb blieb es auch bis zum Schluss spannend. Am Ende brachte die Alemannia aber die knappe Führung über die Zeit und konnten so ein zweistelliges Polster auf die Abstiegszone erarbeiten.
Zwei Wechsel nahm unser Trainer Jermaine Jones vor im Vergleich zum letzten Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Saarbrücken: Lucas Zeller und Leo Langhans begannen für Pius Krätschmer und Sebastian Müller (beide Bank).
Von Beginn an waren die Gastgeber aus Aachen die aktivere Mannschaft und hatten nach fünf Minuten schon die erste gute Möglichkeit: Schroers zielte nach einem Chip-Anspiel von Oehmichen knapp vorbei. Wenig später scheiterte Omar Sillah an Toni Stahl, als die neunte Minute lief. Besser machte es vier Minuten später Gindorf, der einem eigenen Fehlpass nachsetzte, zu Nadjombe durchsteckte und aus kurzer Distanz dessen Zuspiel zur verdienten Führung über die Linie drückte (13.).
Ein weiterer Nackenschlag wenig später für die Schnüdel: Erik Shuranov musste verletzungsbedingt runter, als Devin Angleberger für Ihn ins Spiel kam. Doch beinahe wäre den Gästen die schnelle Antwort gelungen: Wintzheimer zielte rechts im Strafraum nur zu zentral, weil er im letzten Moment grenzwertig von Bagkalianis gestört wurde (16.) – den geforderten Elfmeter gab es jedoch nicht vom Schiedsrichter.
Die Begegnung blieb aber eher auf Seiten der Hausherren: Aachen hatte unter dem Strich alles im Griff, konnten aber Ihre Möglichkeiten nicht besser ausspielen. Mika Schroers hatte in der 26., 28. und 45. Minute drei gute Abschlüsse noch, die aber jeweils unbelohnt blieben für die Hausherren.
Im zweiten Abschnitt verpassten die Aachener den Deckel frühzeitig drauf zu machen, während man auch in der Defensive fahrlässiger wurde. Auf einmal tauchte Geis am rechten Pfosten auf, brachte aus kurzer Distanz aber weder Abschluss noch Vorlage zustande (54.). Das war die beste Szene für Schweinfurt im gesamten Spiel.
Es waren dennoch die Hausherren, die die weit besseren Möglichkeiten hatten: Meißner kratzte Schroers Schuss von der Linie (56.), Oehmichen zögerte nach einem Traumpass alleine in der Box zu lange (75.), ehe Schroers einen haarsträubenden Fehler von Stahl – der Schnüdel-Keeper grätschte weit vor seinem Kasten am Ball vorbei – nicht ins leere Tor verwerten konnte (85.).
Bis in die siebenminütige Nachspielzeit blieb das Spiel so spannend, als Aachen den Sack nicht zumachen konnte. Doch die Jones-Schützlinge brachten keine zwingende Aktion nicht mehr zustande, sodass es bei der knappen 1:0-Niederlage blieb.







