13. April 2026

Starker Auftritt bleibt ohne verdienten Lohn

Mit einer engagierten und über weite Strecken überzeugenden Leistung kehren wir vom Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim II zurück – müssen uns beim 1:1 jedoch tatsächlich mit weniger zufriedengeben, als eigentlich möglich gewesen wäre.

Für das Duell begleiteten uns 283 von euch Fans, womit ihr bei einem von  insgesamt 764 Zuschauern besuchten Spiel eine echte Heimkulisse erzeugtet und unseren Jungs auf dem Platz einen Extra-Push mit auf den Weg gabt.

Zu Beginn der Partie sahen diese jedoch eher ein ruhiges Abtasten von beiden Seiten. Doch ab der 20. Spielminute startete unsere Drangphase, und die Grün-Weißen zeigten immer mehr Zug zum Tor von Hoffenheim-Keeper Petersson. Der Torhüter der TSG wirkte augenscheinlich verunsichert vom Druck unserer Offensive. So leistete er sich in der 27. Minute einen ordentlichen Patzer nach einem kurzen Rückpass von Fries, den er nicht kontrollieren konnte. In der Folge war Sebastian Müller gedankenschneller als die gesamte Hoffenheimer Defensive und staubte ab – 1:0 für die Schnüdel!

Der Führungstreffer sorgte für einen offensichtlichen Motivationsschub, und wir preschten weiter nach vorne. TSG-Trainer Kleineheismann wusste unseren Lauf nur durch einen Wechsel zu unterbrechen: Der negativ aufgefallene Frees wurde durch Hör ersetzt. Dieser Tausch nahm unserem Spiel etwas den Wind aus den Segeln. So gingen wir mit einer 1:0-Führung in die Halbzeit.

Im zweiten Spielabschnitt bekamen dann die Gastgeber etwas mehr Spielanteile. Auch wenn die Verteilung an Großchancen in dieser Hälfte ziemlich ausgeglichen war, konnten die Hoffenheimer diese Halbzeit für sich entscheiden. Unsere Nummer 18, Luca Trslic, verursachte in den Augen des Schiedsrichters Felix Wagner ein strafwürdiges Foul im Strafraum. Den folgenden Elfmeter verwandelte Zeitler mittig.

So endete eine eher unspektakuläre Partie leider mit 1:1. An dieser Stelle muss man das leider betonen, denn kurz vor Schluss hatten wir noch einmal eine letzte Großchance. Der gerade eingewechselte Dustin Forkel hatte eine grandiose Übersicht und steckte perfekt getimt auf Wintzheimer durch. Dieser nahm jedoch selbst den Abschluss, anstatt noch einmal querzulegen – Letzteres wäre wahrscheinlich die bessere Option gewesen.