18. April 2026

Toni Stahl sorgt für Punktgewinn gegen Aufstiegsaspiranten

Eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung der Schnüdel gipfelte in einem Punktgewinn gegen den Aufstiegsaspiranten vom F.C. Hansa Rostock. Unter dem Strich war der Zähler auch nicht unverdient, auch wenn man natürlich in Unterzahl am Ende Glück in der ein oder anderen Szene hatte und zudem einen überragenden Torhüter Toni Stahl, der am Ende den Punkt festhalten konnte.

Keinerlei Veränderungen gab es in der Startelf bei unserem Trainer Jermaine Jones. Die gleichen elf Akteure wie in der Vorwoche in Hoffenheim begannen, die auch forsch beginnen sollten. Zunächst wurde aber das Spiel nach wenigen Momenten unterbrochen werden, da aus dem ausverkauften Gästeblock auch einige Feuerwerkskörper in Richtung Spielfeld abgefeuert wurden. Rauchschwaden erschwerten die Sicht, sodass die Partie knapp fünf Minuten pausierte.

Fußballerisch starteten die Jones-Mannen nicht schlecht und kamen vor den Rostockern zu Ihren ersten Torchancen. Erst war es Sebastian Müller nach einer Einzelaktion, der den ersten Schuss in Richtung Hansa-Keeper Uphoff abfeuerte (16.). Wenig später prüfte dann Nico Grimbs den F.C.H-Schlussmann per Kopfball am zweiten Pfosten (20.). Richtig gefährliche Momente auf der Gegenseite ließen aber lange auf sich warten, da in der Folge beidseitig die zwingenden Momente Mangelware wurden. Schweinfurt machte es gut, verdichtete die Räume und hielt so die Gäste über weite Strecken vom eigenen Strafraum fern. Den Gästen fehlte es an der nötigen Präzision im Passspiel, um sich vor das Tor zu kombinieren; oft fehlte der entscheidende letzte Pass.

Erst kurz vor dem Pausentee hatte dann Mejdr die größte Chance im ersten Abschnitt: Aus rund 20 Metern probierte er es und der Ball klatschte in der vierten Minute der Nachspielzeit an den Querbalken des Schweinfurter Tores.

Nach dem Seitenwechsel sollte dann aber merklich mehr passieren. Beide Mannschaften kamen zu einigen Chancen, sodass es eine sehr unterhaltsamen Partie wurde. Holten bekam kurz nach Wiederanpfiff eine Flanke aus fünf Metern nicht im Tor unter (47.), im Gegenzug prüfte Müller ein weiteres Mal Uphoff (48.). Die Rostocker übernahmen in Hälfte zwei vermehrt das Kommando, erpielten sich immer mehr Chancen, waren aber nicht abgezockt genug vor dem Tor. Dem zur Pause für Mejdr eingewechselten Kinsombi versagten erst die Nerven (53.), dann scheiterte der ebenfalls eingewechselte Voglsammer an Stahl, der sich groß machte und mit etwas Glück per Kopf klärte (73.). Der Schlussmann sollte in der Schlussphase zum absoluten Erfolgsgaranten für Schweinfurt werden. In etlichen Situationen brachte er die Rostocker zum Verzweifeln. Auch das nötige Glück war auf Seiten des Keepers, wie in der 79. Minute, als ihm der Pfosten zur Seite sprang. In der 84. Minute gab es dann noch einen kontrovers diskutierten, weil sehr harten Platzverweis, nachdem Celebi seinen Gegenspieler zwar mit der Sohle, aber nicht oberhalb des Knöchels traf. Folglich wurde die Nachspielzeit noch einmal richtig hitzig mit etlichen Chancen für die Gäste. Es war an diesem Nachmittag aber einfach kein Vorbeikommen an Stahl, der am Ende den Hausherren den Punkt sichern konnte.

Weiter geht es für unsere Mannschaft mit dem Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim SV Waldhof Mannheim, wo wir um 16:30 Uhr zu Gast sind.