Unter Jermaine Jones zu Hause weiterhin ungeschlagen
Unsere Mannschaft des 1. FC Schweinfurt 05 lieferte im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II die passende Reaktion auf die jüngste 0:4-Niederlage von der Vorwoche beim SC Verl. Mit 3:1 gewannen die Schützlinge von Jermaine Jones das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II, als zwei Treffer in der Schlussphase der Begegnung das Spiel auf die eigene Seite ziehen konnte. Unter Jones war es dann zugleich Heimsieg Nummer 2 im dritten Spiel. Das dritte Heimspiel unseres FCS gegen den 1. FC Saarbrücken endete bekanntlich 2:2-Unentschieden.
Auf Seiten unserer Mannschaft änderte Jermaine Jones seine Startelf im Vergleich zur 0:4-Pleite in Verl auf vier Positionen. Für Meißner, Latteier, Osawe und Dellinger (alle Bank) begannen Zeller, Böhnlein, Krätschmer und Wintzheimer.
Die Begegnung begann munter mit Chancen auf beiden Seiten. Ouro-Tagba verpasste für die Gäste nach zwei Minuten den Auftakt nach Maß, als er nur denkbar knapp verzog. Auf der anderen Seite meldete Lauris Bausenwein unsere Mannschaft nach 17 Minuten erstmals an, doch der VfB-Schlussmann Drljaca war zur Stelle. Wenig später dann nochmal Diehl mit einer guten Möglichkeit für den VfB II, doch aus spitzem Winkel scheiterte er letztendlich an Toni Stahl im FCS-Gehäuse. Ansonsten passierte bis zur Pause nicht mehr viel, als sich beide Seiten Torlos trennten.
Nach der Pause war es dann ein Freistoß von Pius Krätschmer, der erstmals für Gefahr sorgte. Beim anschließenden Eckball gingen dann die Hausherren mit 1:0 in Führung. Krätschmer verlängerte per Kopf in den Rückraum zu Ekin Celebi, der goldrichtig stand und per Dropkick einnetzen konnte. Im Anschluss ließen die Hausherren noch Chancen aufs 2:0 liegen, woraufhin die kalte Dusche folgte. Darvich zog mit einer starken Einzelaktion in die Mitte und schlenzte aus 16 Metern den Ausgleich. Im Anschluss war es dann eine Begegnung mit Momenten auf beiden Seiten. Durch viele Wechselunterbrechungen verflachte das Spielgeschehen aber zunehmend. So dauerte es bis zur 87. Minute, bis den Schweinfurtern der Lucky Punch dann doch noch gelang. Nach einem Handspiel sehr nah an der Sechzehnerkante übernahm ein weiteres Mal Geis die Verantwortung beim Freistoß. Der Routinier, der das ganze Spiel über schon gute Standards schlug, zirkelte aus 16 Metern den Ball traumhaft über die Mauer in die linke Ecke. Den Schnüdel gelang dann zwei Minuten später gegen geschockte Schwaben sogar der Doppelschlag. Eine flache Trslic-Hereingabe verwertete Wintzheimer mit etwas Glück, sodass das Leder zum 3:1 über die Linie trudelte. Damit war der Deckel drauf in diesem Spiel. Die Gastgeber belohnten sich für einen engagierten Auftritt.







