27. April 2026

Verdienter Punktgewinn nach Leistungssteigerung in Durchgang Zwei

Im Vergleich zum 0:0 gegen den F.C. Hansa Rostock nahm unser Trainerteam eine personelle Änderung in der Startformation vor: Für den rotgesperrten Ekin Celebi rückte Johannes Geis in die Startelf.

Nach 53 Sekunden dann direkt die kalte Dusche zu Beginn des Spiels für unsere Mannschaft. Nach einer Thill-Flanke landete Michels Schuss von Trslic noch abgefälscht im Netz der Gäste. Eine knifflige Szene gab es in der 15. Minute im Mannheimer Strafraum, als Abifade der Ball im Strafraum an die Hand sprang, der Unparteiische Michael Näther aber unverständlicherweise nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte. Mannheim kontrollierte im weiteren Spielverlauf von Durchgang Eins die Begegnung, näherten sich durch einen Thill-Freistoß (17.) und einen Boyd-Kopfball (30.) unserem Tor zwar nochmal an, letztlich ging es aber mit dem 1:0 in die Pause.

Nach der Pause kam unsere Mannschaft mit einem anderen Gesicht aus den Kabinen und direkt sollte man mit dem 1:1-Ausgleichstreffer belohnt werden. Zeller hatte auf links viel Platz, nach der scharfen Hereingabe war Langhans mit dem 1:1 zur Stelle. Und fast hätten die Schnüdel nachgelegt, doch Zellers Schlenzer lenkte Nijhuis noch um den Pfosten (56.). Im Gegenzug ließ Boyd eine Kopfballchance liegen. Nach einer guten Stunde drehte Schweinfurt das Spiel. Angleberger war nach einer Müller-Flanke erfolgreich (61.). Mannheim verstärkte nochmal die eigenen Bemühungen nach dem 1:2-Rückstand und hatten durch Sietan (64.) direkt im Anschluss eine gute Ausgleichsmöglichkeit. Wenig später dann doch noch das 2:2 für die immer druckvoller werdenden Mannheimer: Boyds Steckpass verwertete Joker Lohkemper zum 2:2 in der 73. Minute, als er alleine vor Stahl auftauchte und die Nerven behielt. Der Waldhof verstärkte in der Schlussphase nochmal die Bemühungen, als sowohl Bierschenk (75.), aber auch Masca (80.) nicht trafen. Auf der Gegenseite gab es in den Schlussmomenten noch einen weiteren Aufreger für unsere Mannschaft, als Joshua Endres nach einem Tempogegenstoß im Strafraum zu Fall gebracht wurde, aber erneut der Pfiff vom Unparteiischen Michael Näther ausblieb. Auch schon in der ersten Halbzeit war neben dem verweigerten Handelfmeterpfiff eine weitere knifflige Szene gegeben, als er Sechelmann nach einer vermeintlichen Notbremse nur mit der gelben Karte bedachte. Aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt geht der Punktgewinn für unsere Mannschaft aber vollkommen in Ordnung.