22. September 2025

Zwei völlig verschiedene Halbzeiten

Am Ende war die Hypothek aus der ersten Halbzeit mit dem 2:0-Pausenrückstand zu hoch, um beim Top-Team der dritten Liga mit dem 1. FC Saarbrücken noch Punkte mitzunehmen. Dank eines Doppelpacks von Kai Brünker bezwangen die Saarländer unsere Schnüdel – mussten in der Schlussphase aber in Unterzahl noch zittern.

Die Hausherren starteten mit den selben elf Akteuren wie beim vergangenen Spiel gegen den SSV Ulm, das man mit 3:1 gewinnen konnte. Bei den Schnüdeln gab es zwei Veränderungen im Vergleich zum Duisburg-Spiel: Kristian Böhnlein und Uche Obiogumu begannen für Devin Angleberger und Jakob Tranziska.

Die Hausherren konnten sich von Beginn an Feldvorteile erarbeiten, als es die Saarländer vor allem über die Flügel versuchten, die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Wirklich gefährlich wurde es erstmals nach 17 Minuten, als Krahn für Saarbrücken knapp am Pfosten vorbeischoss. Fünf Minuten später dann die verdiente Führung für den heimischen FCS, als Elongo-Yombo Kai Brünker bediente. Er konnte den Ball freistehend über die Linie drücken (22. – 1:0). Nur acht Zeigerumdrehungen später folgte das 2:0 für die Saarländer, als diesmal Rizzuto für Brünker Wegbereiter war. Der heimische Angreifer jagte die Kugel ins kurze Eck, als die Schweinfurter Hintermannschaft erneut das Nachsehen hatte (30. – 2:0). Es war vor allem offensiv viel zu wenig von den Schnüdeln, die sich nach der Pause aber deutlich besserten. Die Worte von Victor Kleinhenz in der Halbzeitansprache schienen gefruchtet zu haben. Nach 52 Minuten ein Lebenszeichen der Schnüdel in Form des 2:1-Anschlusstreffers. Einen zu kurz abgewehrten Freistoß von Johannes Geis jagte Lauris Bausenwein in Traumtor-Marnier in die Maschen des Saarbrücker Tores, als die Hoffnung im Lager der Schnüdel aufkeimen sollte. Spielerisch war es die beste Halbzeit der Mainfranken in Abschnitt zwei. Nach 74 Minuten verfehlte Johannes Geis knapp für die Schnüdel, als der Druck der Gäste im zweiten Durchgang zum Ende hin zunahm. Saarbrücken dezimierte sich dann nach 83 Minuten mit einer roten Karte, als Rizzuto Nils Piwernetz mit einer rüden Grätsche von hinten zu Fall brachte. In Überzahl hatten dann noch Jakob Tranziska (88.) und Michael Dellinger (90+2.) zwei aussichtsreiche Kopfballchancen, die aber beide nicht den Weg ins heimische Tor finden sollten. So verloren die Kleinhenz-Schützlinge knapp mit 2:1 im Saarland, können aber dennoch auf eine beherzte und engagierte zweite Halbzeit aufbauen.

Weiter geht es für die Nullfünfer mit einer weiteren englischen Woche am kommenden Samstag zu Hause gegen Aachen (Sa 27.09. um 14:00 Uhr), dann in Ulm (Mi. 1.10 um 19:00 Uhr) am Mittwoch und darauffolgend gegen Verl zu Hause (Sa. 4.10 um 14:00 Uhr).